Familie und Beruf im Herz der Wirtschaft

Sumrisuf Immer mehr Mütter mit kleinen Kindern möchten beruf- lich weiterkommen und immer mehr Männer möchten sich stärker am Familienleben beteiligen. Diese Wünsche vieler Eltern treffen auf eine Lebensrealität, in der Arbeits- und Familienzeit nicht flexibel auf die Partner aufgeteilt werden können. Das führt in vielen Familien zu Unzufriedenheit und Stress. Gleichzeitig spüren die Unternehmen im demografi- schen Wandel, dass sich die gut ausgebildeten Frauen und Männer ihren Arbeitgeber immer öfter aussuchen können. Dabei entscheiden sie nicht nur nach Gehalt und Karriereoptionen, sondern achten zunehmend auch darauf, ob sie Familie und Beruf vereinbaren können. Familienfreundlichen Unternehmen gelingt es daher leichter, Fachkräfte anzuziehen und dauerhaft zu binden. Wie es gelingen kann, dass Eltern sich familiäre und berufliche Auf­ gaben gemäß ihren Wünschen aufteilen können, ist also eine der entscheidenden Zukunftsfragen – für die Familien und auch für die Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund ist es doppelt wichtig, die Modernisierung der Familienpolitik konsequent weiterzuführen und partnerschaftliche Familienmodelle zu fördern. Wir tun dies mit dem Elterngeld Plus, um die Kombination von Elterngeldbezug mit einer Teilzeittätigkeit zu erleichtern, mit einem Anspruch auf befristete Teilzeitarbeit sowie mit dem weiteren Aus­ bau der Kinderbetreuung. Flankierend hilft unser Unternehmens­ programm „Erfolgsfaktor Familie“ Arbeitgebern gezielt, familien­ freundliche Maßnahmen im betrieblichen Alltag umzusetzen. Bundesministerin Manuela Schwesig Vorwort DIE UNTERNEHMEN DER METALL- UND ELEKTRO- INDUSTRIE Familie und Beruf im Herz der Wirtschaft 4

RkJQdWJsaXNoZXIy MTAzNjM5